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Auflistung aller Sonderausstellungen der Mineralienbörse Ennepetal

Von „Riesenkristallen“ und „Kaktusquarzen“

 

Damara – Land der Riesenkristalle

Damara ist der Name eines uralten Gebirges benannt nach den Dama, einem Volk in Namibia. Dieses Gebrige entstand vor mehr als 500 Millionen Jahren als sich verschiedene kontinentale Landmassen zum Großkontinent Gondwana zusammenschlossen. Der Kontinentalrand des Congo-Kratons schob sich dabei über den Rand des südlich gelegenen Kalahari-Kratons. Risenkristalle wuchsen aus heißen wässrigen Lösungen. In der Naukluftüberschiebung treten Quarzkristalle von 5-15m, in einem Fall bis 50m Größe zusammen mit Megakristallen von Dolomit auf.

 

In der langen Geschichte danach wurde die Region immer wieder zum geologischen Brennpunkt. Vor 300 Millionen Jahren kollidierte Gondwana mit Laurussia und der Superkontinent Pangäa enstand. Dessen Auseinanderbrechen vor 135 Millionen Jahren begann in der Region des heutigen Angola. Gigantische Mengen Flutbasalt ergossen sich. Mit der Öffnung des Südatlantiks teilen sich diese Deckenbasalte in die Paranàdecke Brasiliens und die Etendekadecke Namibias. Mit dem Auseinanderdriften entfernt sich Afrika vom Hot Spot, der heute bei der Inselgruppe Tristan da Cunha liegt. Zeugen des Auseinanderbrechens sind noch heute die Vulkanruinen von Brandberg, Erongo, etc. Die enorme vulkanische Aktivität führte zu einer Fülle neuer Mineralbildungen auch auf den alten Klüften mit den Riesenkristallen. Hier entstanden Turmaline –mancherorts in Edelsteinqualität.

 

Südlich des Ortes Karibib (Karibib-Distrikt), liegen Gebiete mit vielfältigen Mineralbildungen. Hier befindet sich Vavachab, die größte Goldmine Namibias, sowie die großen Abbaue von Marmor der Firma Wittreich und diverse Turmalinfundstellen, wie etwa die berühmte Mine von Neuschwaben.

 

Auf der Farm Habis wurde bei einem Testabbau auf Marmor/Granit eine Zone mit Quarz, Calcit, Feldspat und Glimmer gefunden, die Quarzkristalle im Tessiner Habitus liefert. Small Miner bearbeiten diese Fundstelle in der Hoffnung auf Turmalin. Nach Einholen der Claim- und Abbaulizenzen beim Minenamt in Windhoek und entsprechenden Verträgen mit dem Steinbruch- und Farmbesitzer wurde ein 15m tiefer Schacht mit primitivsten Mitteln, überwiegend Handarbeit, angelegt. Die in Hohlräumen gefundenen Mineralstufen, meist Tessiner Quarze, werden verkauft, um den Abbau weiter betreiben zu können. Der erhoffte Turmalinfund  ist bis heute ausgeblieben. Die Small Miner geben aber nicht auf, denn die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

Stefan König aus Hattingen präsentiert im Rahmen der Sonderschau einige ausgewählte Bergkristalle aus diesem Gebiet, wobei der größte Kristall über 30kg wiegt. Die ganz großen

wollte man in Namibia behalten, aber freuen Sie sich auf einige außergewöhnlich große Bergkristalle im Tessiner Habitus.

 

 

 

 

Foto:Rainer Hermanns, Oer-Erkenschwick

Fotos: Stefan König, Hattingen 

Countdown

Bis zur nächsten Internationalen Ennepe Ruhr Edelstein und Mineralienbörse sind es noch 323 Tage

Börsen-Infos

Haus Ennepetal
2.+3.Nov. 2019

Öffnungszeiten:
Samstag 10-18Uhr
Sonntag 11*-17Uhr
(*Einlaß 10Uhr30)

 

Eintritt 4.00 €

ermäßigt* 3.00 €
*Schüler, Studenten, Auszubildende,
Senioren ab 65 Jahre,
Schwerbehinderte mit Ausweis,
Mitglieder
VFMG, DFG

Familienkarte 8.00 €
(2 Erwachsene +
maximal 3 Kinder bis 18 Jahre)
Kinder bis 12 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen FREI
  
 

 

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